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Ratgeber · No-Shows

No-Shows im Restaurant vermeiden: erst erinnern, dann über Gebühren reden

Über No-Show-Gebühren wird viel geschrieben. Gemacht wird in deutschen Restaurants meist etwas anderes: Man ruft an. Das ist kein Mangel an Mut, sondern oft die klügere Entscheidung.

Veröffentlicht am

Was die Betriebe tatsächlich tun

Der Dehoga Nordrhein-Westfalen hat Ende 2025 rund 250 Gastronomen und Hoteliers befragt. 87 Prozent kennen No-Shows aus eigener Erfahrung; rund 40 Prozent der Betroffenen schätzen den Schaden auf mehr als fünf Prozent ihres Jahresumsatzes. Und trotzdem: Die häufigste Gegenmaßnahme ist der Anruf oder die E-Mail vor dem Termin, bei 38 Prozent. 30 Prozent weisen bei der Reservierung darauf hin, dass sie verbindlich ist. Geld vorab oder eine Kreditkarte verlangt nur etwa jeder zehnte Betrieb, am ehesten bei großen Gruppen.

Ein Wirt bringt in derselben Meldung auf den Punkt, warum: Bei finanziellen Maßnahmen seien Diskussionen mit den Gästen vorprogrammiert, und die Gefahr, als unfreundlich zu gelten, sei größer als der Nutzen. Dazu kommt das Recht: Eine Ausfallgebühr muss nach Ansicht der Verbraucherzentrale Niedersachsen bei der Buchung wirksam vereinbart sein, und der Wirt muss einen echten Schaden zeigen. Für den Dienstagabend-Zweier ist das schwer.

Vier Hebel, in dieser Reihenfolge

1. Absagen leicht machen

Wer um 23 Uhr auf dem Sofa merkt, dass es morgen nicht klappt, sagt ab, wenn es ein Link ist. Muss er dafür während des Service anrufen, lässt er es oft bleiben.

2. Erinnern und bestätigen lassen

Am Vortag eine kurze Erinnerung. Bei großen Tischen und an den vollsten Abenden um eine Antwort bitten — und die anrufen, die nicht antworten.

3. Wiederholer kennen

Fast jedes Haus hat eine Handvoll Gäste, die mehrfach nicht kommen. Wer das beim nächsten Anruf sieht, kann freundlich um Bestätigung bitten oder einen Tisch anbieten, der sich leichter nachbesetzen lässt.

4. Gebühr nur, wo der Schaden echt ist

Das vorbestellte Menü, die Gruppe, die Abende, die zweimal ausverkauft wären. Dort lässt sich ein Schaden zeigen, und dort ist eine vorher vereinbarte Gebühr am ehesten haltbar.

Wie eine Erinnerung klingen sollte

Kurz, im Namen des Hauses, am Nachmittag des Vortags: Datum, Uhrzeit, Personenzahl und ein Satz, der das Absagen normal macht statt peinlich — „Falls etwas dazwischenkommt, sagen Sie hier ab; wir geben den Tisch dann gern weiter.“ Ein Hinweis darauf, dass ein anderer Gast sich über den Tisch freut, wirkt freundlicher als jede Drohung mit einer Gebühr.

Für die Zehnergruppe am Samstag ist der Anruf besser als jede Nachricht. Er dauert zwei Minuten, er erwischt den Geburtstag, der inzwischen verschoben wurde, und er zeigt dem Gast, dass am anderen Ende Menschen auf ihn warten.

Was Slotora dafür tut

  • Nach jeder Online-Reservierung bekommt der Gast auf der Seite einen Link, über den er ohne Konto absagt, die Personenzahl ändert oder auf eine andere freie Zeit ausweicht, am selben Tag oder an einem anderen. Wem der Freitag platzt, der nimmt einen freien Tisch am Samstag, statt einfach nicht zu erscheinen. Kurz vor dem Termin, in dem Zeitfenster, das Sie festlegen, bittet die Seite ihn, Sie anzurufen.
  • No-Shows und späte Absagen markiert der Empfang; sie werden auf der Karte des Gastes gezählt und stehen vor Ihnen, wenn er das nächste Mal anruft.
  • „Vom Gast abgesagt“ und „vom Restaurant abgesagt“ sind zwei Aktionen. Wenn die Terrasse wegen Regen schließt, steht das nicht auf dem Konto des Gastes.
  • Ab einer Gruppengröße, die Sie festlegen, kommen Online-Reservierungen als Anfrage — der Moment, mit der Gruppe zu sprechen.
  • Bestätigung und Erinnerung verschickt Slotora per E-Mail, mit dem Link, über den der Gast absagt oder umbucht. Ihr Text ist englisch, auch für deutschsprachige Gäste — Ihr Anruf am Vortag bleibt die persönlichere Erinnerung. Eine Anzahlung für die Abende, an denen ein leerer Tisch am meisten kostet, nehmen Sie über Ihr eigenes Stripe-Konto, sobald Sie es verbunden haben.

Auf die Liste für den Start

No-Shows vermeiden: kurze Antworten

Lohnt sich das Anrufen bei kleinen Tischen?

An normalen Abenden selten. An den vollsten Abenden und bei Gästen, die schon einmal nicht gekommen sind, schon.

Darf ich in die Bestätigung schreiben, dass die Reservierung verbindlich ist?

Ja, das tun laut Dehoga NRW fast ein Drittel der betroffenen Betriebe. Eine Gebühr entsteht dadurch allein aber nicht; sie muss eigens vereinbart sein.

Wann ist eine Ausfallgebühr sinnvoll?

Wo der Schaden nachweisbar ist, etwa bei vorbestellten Menüs und großen Gruppen. Unser Ratgeber zur No-Show-Gebühr erklärt die Rechtslage in Deutschland und Österreich.

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