Betriebsarten · Gesellschaften und Feiern
Gesellschaften und Feiern im Restaurant: drei Arten, eine Gruppe zu bewirten
„Wir sind zu zwanzig, im Dezember, für unsere Weihnachtsfeier — geht das bei Ihnen?“ Hinter diesem Satz können drei sehr verschiedene Abende stecken. Welcher es ist, entscheidet, wie Sie ihn ins Buch nehmen.
Kostenlose Veranstaltungen und Anfragen für geschlossene Gesellschaften funktionieren in Slotora. Was eine Veranstaltung nicht tut, steht unten.
Welche Gesellschaft ist es?
Der große Tisch à la carte
Zwölf Leute zum Geburtstag, jeder bestellt von der Karte. Das ist eine Reservierung, nur größer: Sie braucht eine lange Tafel und eine Küche, die zwölf Hauptgänge gleichzeitig schafft.
Das feste Menü für eine Gruppe
Die Firma kommt mit fünfundzwanzig, es gibt drei Gänge zur Wahl, vorher bestellt. Das ist kein Tisch mehr, sondern ein Abend mit Termin, Platzzahl und Fragen an die Gäste.
Das ganze Haus oder ein Raum
Der sechzigste Geburtstag, die Hochzeit, der Leichenschmaus: eine geschlossene Gesellschaft. Sie beginnt als Anfrage, über die Sie reden, bevor irgendetwas fest ist.
Der große Tisch: Anfrage statt Sofortbuchung
Ab einer Gruppengröße, die Sie festlegen, wird eine Online-Buchung zur Anfrage. Sie hält keinen Tisch, bis Sie sie bestätigen — Sie haben also Zeit, mit der Küche zu sprechen, ob zwölf Hauptgänge um halb acht gehen, bevor Sie zusagen.
Die Tafel selbst kommt aus Ihren Tischkombinationen: Welche Tische zusammengeschoben werden dürfen und wie viele dann daran sitzen, legen Sie einmal mit Namen fest, etwa „Lange Tafel Fenster, 14 Plätze“. Sucht das System einen Platz für zwölf, kennt es diese Tafel. Kommt die Gruppe per Telefon, schreiben Sie eine Notiz an die Reservierung: „Torte bringen sie selbst mit, um neun.“
Das feste Menü: eine Veranstaltung auf Ihrer Seite
- 1
Anlegen
Als Tischerlebnis mit festem Menü oder als Abend mit Tickets: Termine, Uhrzeiten, Platzzahl, wie lange es dauert und wie groß eine Gruppe sein darf.
- 2
Fragen stellen
Eigene Fragen an die Gäste beim Buchen — vegetarisch oder nicht, Allergien und Unverträglichkeiten. Die Antworten haben Sie, bevor die Küche einkauft.
- 3
Buchen lassen
Die Gäste buchen auf Ihrer Seite und bekommen ein Ticket mit Code. Das Kollegium bucht einzeln, die Organisatorin muss keine Liste führen.
- 4
An der Tür
Am Empfang haben Sie die Türliste und haken jeden ab, der kommt. Wer fehlt, sehen Sie, bevor der erste Gang rausgeht.
Mit Ihrem verbundenen Stripe-Konto zahlt der Gast das Menü schon beim Buchen, auf Ihr eigenes Konto; findet eine Zahlung keinen freien Platz mehr, wird sie sofort erstattet.
Die geschlossene Gesellschaft: eine Anfrage, die Sie führt
Legen Sie Ihr Haus oder Ihren Saal als Private Dining an, das Gäste auf Ihrer Seite anfragen. Die Anfrage fragt nur das, was Sie für ein erstes Gespräch brauchen: Datum, Personenzahl, Name, E-Mail, Telefon und eine Nachricht. „Sechzigster Geburtstag meiner Mutter, eher Buffet als Menü, Kinder dabei.“ Mit dieser Nachricht rufen Sie zurück — und erst dann wird verhandelt.
Wie Sie einen einzelnen Raum an so einem Tag aus dem Tagesgeschäft nehmen und an normalen Abenden wieder öffnen, steht auf der Seite über das Wirtshaus, am Beispiel des Nebenzimmers.
Was eine Veranstaltung nicht tut
- Sie sperrt keine Tische im Tischplan. Für den Abend der Firma halten Sie die Tafel oder schließen den Raum selbst, mit Grund — sonst vergibt die Buchungsseite dieselben Plätze noch einmal an Tischgäste.
- Sie ist kein Vertrag. Menü, verbindliche Personenzahl und Stichtag vereinbaren Sie mit dem Gast schriftlich; was dazu gehört, steht im Ratgeber zur Weihnachtsfeier.
- Sie schreibt Ihren Gästen kein Deutsch: Bestätigung und Erinnerung am Vortag gehen per E-Mail hinaus, aber in der englischen Fassung.
Fragen zu Gesellschaften
Kommen die Allergien aus der Veranstaltung ins Briefing?
Die Antworten auf die Fragen Ihrer Veranstaltung haben Sie bei der Buchung. Steht eine Allergie zusätzlich auf der Gästekarte eines Gastes, erscheint sie wie immer im Briefing vor dem Service.
Können Firmen einzeln buchen, aber zusammen sitzen?
Ja: Jede Person bucht ihr Ticket, an der Tür haken Sie sie auf derselben Liste ab, und gesetzt wird an der Tafel, die Sie für den Abend gehalten haben.
Gilt das alles auch in Österreich?
Ja. Ob Weihnachtsfeier in München oder Firmenfeier in Linz: Die Werkzeuge sind dieselben.
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