Für alle, die Zeit verkaufen

Kostenloses Terminbuchungssystem: wo die Gratis-Tarife enden

Fast jedes Buchungsprogramm hat einen Gratis-Tarif. Er endet nur jeweils an einer anderen Stelle: bei der fünfzigsten Buchung, bei der zweiten Terminart, bei der ersten Erinnerung. Hier stehen die fünf Grenzen nebeneinander, und danach das, was ein Buchungssystem in Deutschland zusätzlich können muss.

Für Selbstständige, die allein arbeiten — eine Person, ein Kalender.

0 € im Monat · 0 % Provision · keine Karte bei der Anmeldung · Geld kostet, was die KI für dich erstellt, und die AI-Telefonrezeption (spricht schon Deutsch, ist hier aber noch nicht buchbar)

Für den Start vormerken

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Rechtsvorschriften können sich ändern und die konkrete rechtliche Beurteilung hängt vom Einzelfall ab. Bei Bedarf sollte ein fachkundiger Rechts- oder Steuerberater hinzugezogen werden.

Fünf Stellen, an denen ein Gratis-Tarif aufhört

  1. 1Die Zahl der Buchungen

    Anderswo

    SimplyBook.me zählt mit: Im kostenlosen Tarif sind 50 Buchungen und ein Anbieter enthalten. Wer mehr Kundschaft hat, wechselt in einen bezahlten Tarif.2

    Bei Slotora

    Bei Slotora gibt es keine Obergrenze für Termine oder Kundinnen, auch nicht in einem vollen Dezember.

  2. 2Die Zahl der Terminarten

    Anderswo

    Calendly erlaubt im kostenlosen Tarif genau einen Ereignistyp und einen verknüpften Kalender. Für ein Studio mit zwölf Behandlungen ist das ein einziger Knopf für alles.1

    Bei Slotora

    Jede Behandlung ist bei uns eine eigene Leistung mit Dauer und Preis, so viele du anbietest.

  3. 3Die Erinnerung vor dem Termin

    Anderswo

    Automatische Erinnerungen stehen bei Calendly erst im Standard-Tarif. Und bei Google heißt es zur Terminplanung im Kalender, dass einige Funktionen ein Workspace- oder Google-One-Abo voraussetzen.14

    Bei Slotora

    Bestätigung und Erinnerung per E-Mail sind bei Slotora dabei und kosten nichts. SMS an deutsche und österreichische Nummern sind noch nicht freigeschaltet.

  4. 4Mehr als ein einfacher Kalender

    Anderswo

    Timify hat mit Classic einen echten Tarif für 0 €. Wer mehr will, landet bei Premium, das ab 25 € im Monat zuzüglich Umsatzsteuer kostet.3

    Bei Slotora

    Kundenkartei, Formulare mit Unterschrift, Warteliste und die App gehören bei uns zum selben Kalender, ohne zweiten Tarif.

  5. 5Geld beim Buchen

    Anderswo

    Ob ein Tarif beim Buchen eine Anzahlung nehmen kann, wohin das Geld geht und wer daran mitverdient, ist die Frage, die du vor jedem Umzug stellen solltest.

    Bei Slotora

    Bei Slotora geht eine Anzahlung über dein eigenes Stripe-Konto direkt an dich. Stripe berechnet seine Gebühr, wir nehmen 0 %.

Slotora ist keine Kasse. Bargeld vor Ort nimmst du weiter in deiner eigenen Kasse oder offenen Ladenkasse an; online laufen nur Anzahlung und Ausfallhonorar.

Was ein Buchungssystem in Deutschland zusätzlich können muss

Ein Gratis-Tarif aus den USA fragt nicht danach, ob deine Kundin in Deutschland wohnt. Für dich ändert das vier Dinge.

Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung

Wer die Daten deiner Kundinnen für dich speichert, ist dein Auftragsverarbeiter, und mit ihm brauchst du einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO.5

Bei Slotora regelt Abschnitt 5 der Nutzungsbedingungen die Auftragsverarbeitung; die Unterauftragsverarbeiter stehen in der Datenschutzerklärung. Beides gibt es heute auf Englisch.

Das Widerrufsrecht bei Online-Buchung

Ein online gebuchter Termin ist ein Fernabsatzvertrag, und Verbraucherinnen haben dabei ein Widerrufsrecht.6

Slotora zeigt deinen Kundinnen Belehrung und Muster-Formular, gibt ihnen online einen Knopf zum Widerrufen und lässt sie bei einem Termin innerhalb der 14 Tage ausdrücklich den früheren Beginn verlangen.

Ein Ausfallhonorar, das hält

Eine Pauschale für Nichterscheinen ist in Geschäftsbedingungen unwirksam, wenn sie den üblichen Schaden übersteigt oder der Kundin nicht ausdrücklich erlaubt, einen geringeren Schaden nachzuweisen.7

Bei Slotora liest die Kundin vor dem Bezahlen genau diesen Nachweis-Satz, und der Betrag fällt nur an, wenn der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann.

Werbung erst nach Einwilligung

Werbung per E-Mail braucht grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung; die Ausnahme für Bestandskundinnen ist eng.8

An Kundinnen von Studios in Deutschland und Österreich schickt Slotora deshalb heute keine werbende E-Mail. Das Double-Opt-in, mit dem sie zustimmen, ist gebaut und noch nicht eingeschaltet.

Für wen Slotora gebaut ist

Für eine Person, die Termine vergibt und die Arbeit selbst macht: am häufigsten Nageldesignerinnen, Kosmetikerinnen, Friseurinnen, Barbiere, Wimpernstylistinnen und Masseurinnen. Genauso nutzen lässt es sich für Fußpflege, einen Hundesalon, ein Tattoostudio oder eine Trainerin, die einzeln arbeitet.

Für eine Praxis mit Kassenabrechnung oder eine Schule mit Stundenplan ist es nicht gedacht. Und für einen Salon mit mehreren Leuten an der Rezeption gibt es eine eigene Slotora-Version.

Fünf Fragen an jeden Gratis-Tarif

  1. Wie viele Buchungen im Monat sind enthalten, und was passiert mit der einundfünfzigsten?
  2. Kann ich jede Behandlung mit eigener Dauer und eigenem Preis anlegen?
  3. Wer verschickt die Erinnerung, und kostet sie extra?
  4. Bekomme ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung, und wo liegen die Daten?
  5. Kann ich meine Kundenliste jederzeit vollständig exportieren?

In Österreich: Rücktritt statt Widerruf, ECG-Liste statt UWG

In Österreich heißt das Recht der Kundin, einen online geschlossenen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu lösen, Rücktrittsrecht; es steht im Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz. Bei Werbung per E-Mail gilt § 174 TKG 2021: grundsätzlich nur mit vorheriger Einwilligung, und wer sich auf die Ausnahme für Bestandskundinnen stützt, muss zusätzlich die ECG-Liste der RTR beachten.910

Slotora geht in Österreich deshalb den vorsichtigen Weg und schickt Werbung an Kundinnen dort nur nach bestätigter Einwilligung. Am Tresen zeichnet Slotora in Österreich keine Zahlung auf, weil die Karte vor Ort dort als Barumsatz zählt, bietet die AI-Telefonrezeption nicht an, öffnet erst später und schickt an +43-Nummern noch keine SMS.

Fragen zum kostenlosen Terminbuchungssystem

Ist Slotora als Terminbuchungssystem wirklich kostenlos?

Ja: Kalender, Buchungsseite, Online-Buchung ohne Obergrenze, Kundenkartei und E-Mail-Erinnerungen kosten 0 € im Monat, und wir nehmen keine Provision. Geld kosten nur Inhalte, die die KI für dich erstellt, und die AI-Telefonrezeption, die Deutsch spricht, hier aber noch nicht buchbar ist.

Brauchen meine Kundinnen ein Konto oder eine App?

Nein. Sie buchen im Browser über deinen Link, mit Name und E-Mail-Adresse, und verschieben oder sagen über den Link in ihrer Bestätigung ab.

Kann ich das Buchungssystem in meine Website einbauen?

Ja, als eingebettete Buchung oder als Fenster, das sich über deiner Seite öffnet. Den Link kannst du außerdem in dein Instagram-Profil und dein Google-Unternehmensprofil setzen.

Gibt es SMS-Erinnerungen?

Einen SMS-Versand an deutsche und österreichische Handynummern gibt es bei uns noch nicht. Deine Kundinnen bekommen ihre Erinnerung als E-Mail, und die kostet dich nichts.

Ab wann kann ich mich anmelden?

Sobald Slotora hier öffnet; im Moment ist es in Deutschland und Österreich noch nicht geöffnet. Wenn du dich vormerkst, bekommst du am Starttag eine einzige E-Mail.

Woher die Tarife und Paragrafen stammen

Alle Angaben stammen von den verlinkten Seiten, aufgerufen am genannten Tag. Gratis-Tarife werden oft umgebaut, also lohnt vor einem Wechsel ein Blick in dein Konto beim Anbieter.

  1. Calendly — Preise — https://calendly.com/de/pricing · abgerufen am
  2. SimplyBook.me — Preise — https://simplybook.me/de/pricing · abgerufen am Die Preise bezahlter Tarife zeigt die Seite je nach Standort in einer anderen Währung; hier zählt nur der kostenlose Tarif.
  3. Timify — Tarife — https://www.timify.com/de/plans/ · abgerufen am
  4. Google Kalender-Hilfe — Terminplanung — https://support.google.com/calendar/answer/10729749?hl=de · abgerufen am
  5. Art. 28 DSGVO — Auftragsverarbeiter — https://dsgvo-gesetz.de/art-28-dsgvo/ · abgerufen am
  6. § 312g BGB — Widerrufsrecht — https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__312g.html · abgerufen am
  7. § 309 BGB — Klauselverbote — https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__309.html · abgerufen am
  8. § 7 UWG — unzumutbare Belästigungen — https://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__7.html · abgerufen am
  9. § 11 FAGG — Rücktrittsrecht — https://www.jusline.at/gesetz/fagg/paragraf/11 · abgerufen am
  10. § 174 TKG 2021 — unerbetene Nachrichten — https://www.jusline.at/gesetz/tkg_2021/paragraf/174 · abgerufen am

Arbeitet bei dir ein Team?

Wenn mehrere Leute in deinem Salon arbeiten und jemand anderes den Tag am Laufen hält, während du an der Kundin bist, ist das eine andere Aufgabe als ein Kalender — dafür gibt es ein eigenes Slotora.

Slotora for busy salons ansehen

Ohne Grenze bei der fünfzigsten Buchung

Slotora ist in Deutschland noch nicht geöffnet. Merk dich vor, und du erfährst als Erste, wann es losgeht.

Kostenlos registrieren

Dürfen wir messen, welche Seiten wirklich helfen? „Alles akzeptieren“ erlaubt auch die Messung unserer eigenen Anzeigen.

Was heißt das genau?

Wir würden gern mit Google Analytics sehen, welche Seiten helfen und welche nicht, und uns merken, welches Plakat, welcher Flyer oder welche Nachricht von uns — oder die Empfehlung welches Salons — dich hergebracht hat. „Alles akzeptieren“ erlaubt zusätzlich ein Meta-Werbepixel, damit wir wissen, welche unserer eigenen Anzeigen einen Salon gebracht hat, der sich auch angemeldet hat — und wenn du ein Konto anlegst, schickt unser Server Meta deine E-Mail-Adresse verschlüsselt (gehasht), nie als lesbaren Text, mit deiner IP-Adresse, Angaben zu deinem Browser und Metas eigenen Cookie-Kennungen — nie deinen Namen —, ausschließlich damit Meta erkennen kann, dass die Anmeldung aus einer Anzeige kam. Nichts davon läuft auf der Buchungsseite eines Salons. Alles, was der Dienst selbst braucht, funktioniert ohnehin. Cookie-Richtlinie