Verbrauch, Haltbarkeit, Nachbestellen

Materialverwaltung: wissen, was jede Behandlung verbraucht

Das teuerste Material in deinem Studio steht nicht im Verkaufsregal. Es ist das Gel, das bei jeder Modellage draufgeht, der Primer, das Wachs, die Farbe. Slotora zählt mit, was deine Arbeit verbraucht, warnt dich, bevor etwas leer ist, und sagt dir am Ende, welche Behandlung sich wirklich lohnt.

Ein Beispiel in Milliliter

Nehmen wir eine Neumodellage mit Gel. Du sagst der Leistung einmal, was sie verbraucht:

MaterialVerbrauch pro Termin
Aufbaugel, Tiegel mit 50 ml4 ml pro Neumodellage
Primer, Flasche mit 15 ml0,5 ml
Feilen1 Stück, ganze Packung mit 50 Stück

Markierst du den Termin als erledigt, bucht Slotora genau diese Mengen ab. Nicht bei der Buchung, sondern erst nach der Arbeit: Eine Absage, eine Verschiebung oder eine Kundin, die nicht kommt, lässt also nie ein Gel im Bestand fehlen, das noch im Regal steht.

Nach zwölf Modellagen weiß Slotora, dass von deinem Tiegel noch zwei Milliliter übrig sind, und du weißt es auch, bevor die dreizehnte Kundin im Stuhl sitzt.

Die Warnung, bevor das Regal leer ist

Für jedes Material legst du eine Schwelle fest, zum Beispiel „ein Tiegel“. Fällt der Bestand darunter, zeigt dein Dashboard es an. Hast du genug Verbrauch, rechnet Slotora außerdem aus, wann das Material aufgebraucht sein wird und wie viele ganze Packungen du heute bestellen solltest. Sind die Daten zu dünn für eine ehrliche Schätzung, sagt Slotora lieber nichts, statt dir sechs Packungen auf Verdacht vorzuschlagen.

Der geöffnete Tiegel und seine Uhr

Auf vielen Produkten steht ein kleines Tiegel-Symbol mit „12M“ oder „6M“: so lange ist es nach dem Öffnen haltbar. Wann du den Primer aufgemacht hast, weiß nach drei Monaten niemand mehr.

In Slotora trägst du zu jedem Behälter ein, wann und wo du ihn gekauft hast, wann du ihn geöffnet hast und wie lange er hält. Läuft etwas ab, bekommst du eine Mitteilung, dass es aus dem Regal muss. Das ist die eine Nachricht von Slotora, die nichts von dir will außer, dass du hinschaust.

Inventur ohne Zettelwirtschaft

Einmal im Quartal oder wann du willst: Du zählst, was im Regal steht, trägst es ein, und Slotora gleicht die Differenz aus. Was verschüttet, ausgetrocknet oder verschenkt wurde, bekommt einen Grund, damit du siehst, wo Material verloren geht.

Was eine Behandlung wirklich übrig lässt

Weil jeder Verbrauch am Termin hängt, kann Slotora für jede Leistung zeigen, wie viel Material sie gekostet hat und was nach Abzug davon übrig bleibt. Eine aufwendige Behandlung für 120 € kann weniger bringen als eine schnelle Pediküre für 45 €, wenn sie 34 € Material frisst.

Wir nennen diese Zahl bewusst Deckungsbeitrag und nicht Gewinn. Abgezogen ist nur das Material, nicht die Miete, nicht deine Zeit und nicht die Gebühr fürs Kartenzahlen. Sie ist die richtige Zahl, um Leistungen miteinander zu vergleichen, und die falsche, um die Miete zu planen.

Und wenn du Pflegeprodukte verkaufst?

Verkaufst du eine Handcreme oder ein Nagelöl, kannst du den Verkauf in Slotora als Abgang vom Lager eintragen, damit dein Bestand stimmt. Bezahlt wird der Verkauf aber über deine eigene Kasse: Bargeld erfasst Slotora in Deutschland und Österreich nicht, in Österreich auch keine Kartenzahlung am Tresen, und einen Tagesabschluss gibt es nicht. Slotora ist keine Kasse.

Für den Bestand macht das keinen Unterschied. Die Handcreme ist aus dem Regal, egal womit sie bezahlt wurde, und genau das zählt Slotora.

Für ein Studio in Deutschland oder Österreich ist Slotora noch nicht geöffnet. Eine Liste deiner Materialien mit Packungsgrößen und Verbrauch pro Behandlung kannst du trotzdem schon heute auf Papier vorbereiten; genau diese Angaben fragt Slotora später ab.

Fragen zur Materialverwaltung

Wann bucht Slotora das Material ab?

Wenn du den Termin als erledigt markierst. Bei einer Buchung, Absage oder Verschiebung passiert mit dem Bestand nichts.

Kann ich angebrochene Flaschen in Milliliter erfassen?

Ja. Du gibst an, wie viel eine Packung enthält, etwa 50 ml, und wie viel eine Behandlung braucht, etwa 4 ml. Slotora rechnet in Millilitern und schlägt beim Nachbestellen ganze Packungen vor.

Erinnert mich Slotora an abgelaufene Produkte?

Ja. Trägst du ein, wann ein Behälter geöffnet wurde und wie lange er hält, bekommst du eine Mitteilung, wenn er aus dem Regal muss.

Kann ich mit Slotora Produkte verkaufen und kassieren?

Den Verkauf kannst du als Lagerabgang eintragen. Kassiert wird über deine eigene Kasse, denn in Deutschland und Österreich erfasst Slotora kein Bargeld und bietet keinen Tagesabschluss.

Was kostet die Materialverwaltung?

Nichts. Sie gehört zu Slotora wie der Kalender.

Volles Regal, ehrliche Zahlen

Leg einmal fest, was deine Behandlungen verbrauchen. Ab dann zählt Slotora mit, Termin für Termin.

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