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Bargeld und Kasse in Deutschland und Österreich

Warum Slotora in Deutschland und Österreich kein Bargeld erfasst, was am Tresen trotzdem geht und wohin dein Kassenbuch gehört.

Kurz vorweg: Slotora ist dein Terminkalender und deine Buchungsseite, aber nicht deine Kasse. Für einen Salon mit Sitz in Deutschland oder Österreich nimmt Slotora deshalb kein Bargeld auf, löst an der Theke keine Gutscheine oder Mehrfachkarten ein und kennt keinen Tagesabschluss. Das ist keine Einstellung, die du umschalten könntest – es gilt für jeden Salon in diesen beiden Ländern, vom ersten Tag an.

Warum das so ist

In Deutschland braucht ein elektronisches Kassensystem eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, kurz TSE (Kassensicherungsverordnung). Das Bundesfinanzministerium zählt dazu auch Software, mit der sich Barzahlungen bloß erfassen lassen – ob du diese Funktion wirklich nutzt, spielt keine Rolle. Slotora hat keine TSE. Also gibt es den Weg, Bargeld in Slotora einzutragen, für deutsche Salons gar nicht erst.

In Österreich ist die Grenze enger gezogen: Dort gilt auch eine Kartenzahlung im Studio als Barumsatz, und Barumsätze gehören in eine Registrierkasse mit Signatur nach der RKSV. Slotora hat diese Signatur nicht. Für österreichische Salons erfasst Slotora darum gar keine Zahlung am Tresen, weder bar noch mit Karte. So lesen wir die Vorschriften; eine Steuerberatung ersetzt dieser Text nicht.

Was in Deutschland am Tresen funktioniert

  • Kartenzahlung an deinem eigenen Kartenterminal: Du kassierst am Gerät und trägst die Zahlung beim Termin unter „Zahlung erfassen“ als „Karte (eigenes Terminal)“ ein. Ist ihre E-Mail-Adresse hinterlegt, bekommt die Kundin danach eine Zahlungsbestätigung.
  • Der QR-Code „QR-Code — Gast zahlt“: Die Kundin scannt ihn und bezahlt auf ihrem eigenen Handy mit Karte, Apple Pay oder Google Pay. Das ist eine Online-Zahlung über dein eigenes Stripe-Konto und setzt voraus, dass du Stripe verbunden hast.
  • Überweisung: Kommt das Geld aufs Konto, hältst du es als „Überweisung“ fest.
  • Alles, was vorher online bezahlt wurde – Anzahlung, Vorauszahlung, ein auf deiner Buchungsseite gekaufter Gutschein –, steht ohnehin schon beim Termin.

Was in Österreich am Tresen funktioniert

  • Der QR-Code „QR-Code — Gast zahlt“: Die Kundin zahlt auf ihrem eigenen Handy, das Geld geht online über dein Stripe-Konto.
  • Überweisung, festgehalten als „Überweisung“.
  • Online-Anzahlungen und Vorauszahlungen, die schon bei der Buchung bezahlt wurden.
  • Bargeld und Karte am eigenen Terminal kassierst du über deine Registrierkasse – in Slotora tauchen diese Zahlungen nicht auf.

Gutscheine, Mehrfachkarten und Produkte

Auch das Einlösen eines Gutscheins oder einer Mehrfachkarte an der Theke wäre eine Kassenfunktion. In Deutschland und Österreich löst die Kundin ihren Code deshalb selbst ein, wenn sie auf deiner Buchungsseite bucht. Online verkaufen kannst du Gutscheine und Mehrfachkarten in beiden Ländern, sobald Stripe verbunden ist. Trägst du selbst einen Verkauf ein – Gutschein, Mehrfachkarte oder ein Produkt aus dem Lager –, geht als Zahlungsart in Deutschland „Karte (eigenes Terminal)“ oder „Überweisung“, in Österreich nur „Überweisung“; Bargeld in keinem der beiden Länder.

Tagesabschluss und Berichte

Den Tagesabschluss mit Kassenzählung gibt es für Salons in Deutschland und Österreich nicht – den Kassenbericht führst du in deiner eigenen Kasse. Die „Berichte“ mit Umsatz, Auslastung, Top-Leistungen und dem CSV-Export funktionieren ganz normal. Sie zeigen allerdings nur, was in Slotora erfasst ist: Dein Bargeld steht dort nicht drin.

So richtest du deinen Alltag ein

  • Bargeld nimmst du wie bisher über deine eigene Kasse an – in Deutschland mit TSE, in Österreich als Registrierkasse. Welche zu deinem Studio passt, besprichst du am besten mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater.
  • Den Termin schließt du in Slotora trotzdem ab, damit Kalender, Kundenkartei und Auslastung stimmen.
  • Je mehr vorher online bezahlt wird – eine Anzahlung, eine Vorauszahlung, ein Online-Gutschein –, desto weniger Bargeld liegt am Abend in der Kasse.

Der Hinweis in der App

In der Slotora-App steht dazu ein kurzer Hinweis. Für Deutschland lautet er: „In Deutschland erfasst Slotora kein Bargeld, keine Einlösung von Gutscheinen oder Paketen an der Theke und keinen Kassenabschluss – Slotora ist keine Kasse. Bargeld führst du wie bisher in deiner eigenen Kasse. Kartenzahlungen und Online-Anzahlungen funktionieren weiter.“ Am Termin bietet dir Slotora, im Browser wie in der App, ohnehin nur die Zahlungsarten an, die in deinem Land gehen. Stripe einrichten

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