Kartenzahlung: Stripe Schritt für Schritt einrichten
Verbinde dein eigenes Stripe-Konto für Anzahlungen, Vorauszahlungen und Ausfallgebühren. Das Geld geht direkt an dich, Slotora nimmt 0 %.
Kartenzahlungen sind in Slotora freiwillig und laufen über dein eigenes Stripe-Konto (Stripe Connect). Stripe kümmert sich um Kartendaten, Auszahlungen und Belege. Das Geld läuft nie über Slotora, und wir behalten nichts davon ein. Du zahlst nur Stripes eigene Gebühr: für übliche Karten aus dem EWR derzeit rund 1,5 % plus einen kleinen Festbetrag pro Zahlung. Die genauen Sätze nennt dir Stripe in deinem Konto.
1. Stripe-Konto verbinden (5–10 Minuten)
- Öffne im Menü links „Zahlungen“
- Klick auf „Stripe verbinden“. Du landest auf der gesicherten Einrichtungsseite von Stripe
- Trag die Daten deines Betriebs ein: Name, Anschrift und das Bankkonto für die Auszahlungen. Stripe kann einen Ausweis verlangen – das ist die übliche Identitätsprüfung, die die Kartennetze vorschreiben
- Danach geht es zurück zu Slotora. Steht dort noch nicht „Verbunden“, klick auf „Status aktualisieren“. Die Prüfung dauert meist ein paar Minuten, manchmal ein bis zwei Tage
2. Festlegen, was beim Buchen fällig wird
- „Keine Anzahlung“: Kundinnen buchen, ohne zu zahlen. Gebühren für Nichterscheinen oder späte Absagen kannst du trotzdem festlegen (siehe Schritt 3)
- „Prozent des Preises“: zum Beispiel 20 % vom Preis der Leistung, fällig beim Buchen
- „Fester Betrag“: zum Beispiel 10 € pro Termin, egal was die Leistung kostet
- Oder du hakst „Vollständige Zahlung bei Buchung verlangen“ an – dann zahlt die Kundin schon beim Buchen den ganzen Preis
- Zum Schluss „Kartenzahlungen von Kundinnen annehmen“ einschalten. Solange dieser Schalter aus ist, wird nichts eingezogen
Ein Erfahrungswert: 20 bis 30 % Anzahlung reichen den meisten Salons. Das hält spontane No-Shows ab, ohne neue Kundinnen zu verschrecken.
3. Schutz vor Nichterscheinen und späten Absagen
- „Gebühr bei Nichterscheinen“ (fester Betrag oder Prozent vom Preis): Markierst du einen Termin als „Nicht erschienen“, wird sie etwa eine Stunde nach dem geplanten Ende automatisch abgebucht. Schaltest du „Diese Gebühren automatisch abbuchen“ aus, buchst du sie selbst am Termin mit „Nichterscheinen-Gebühr berechnen“ ab. In Österreich verlangt Slotora für eine Gebühr in Höhe des vollen Preises zuerst deine Begründung nach § 27a KSchG, und automatisch wird dort nie der volle Preis abgebucht
- „Gebühr bei später Absage“ mit Zeitfenster: zum Beispiel 15 €, wenn die Kundin weniger als 24 Stunden vor dem Termin absagt
- Sobald eine dieser Gebühren eingestellt ist, hinterlegt die Kundin beim Buchen ihre Karte sicher bei Stripe – nur so lässt sich die Gebühr später wirklich einziehen. Die großen Buchungsplattformen machen es genauso
- Eine Gebühr unter dem Mindestbetrag einer Kartenzahlung wird nie eingezogen. Jeder Zahlungsdienst hat so ein Minimum, es hängt von der Währung ab, und Stripe lehnt alles darunter ab. Das trifft vor allem prozentuale Gebühren: Ein paar Prozent deiner günstigsten Leistung landen schnell darunter. Die Seite „Zahlungen“ prüft jede Gebühr gegen deine günstigste Leistung mit Preis und nennt bei einem Problem beide Zahlen – was die Gebühr ergibt und welcher Betrag mindestens abgebucht werden kann
4. Erstatten
Öffne den Termin und klick auf „Zahlung erstatten“. Das Geld geht über Stripe zurück auf die Karte der Kundin – etwa aus Kulanz oder wenn du selbst absagen musst. Widerruft eine Kundin ihre Buchung vor Beginn des Termins, erstattet Slotora alles, was sie online bezahlt hat, von selbst.
5. Bezahlen im Salon bleibt möglich
Wer nicht online zahlt, zahlt am Termin bei dir – bar oder mit Karte über deine eigene Kasse, in Deutschland wie in Österreich. In Slotora erfasst wird diese Zahlung nicht. Schaltest du „Gäste wählen bei der Buchung: jetzt mit Karte oder im Salon zahlen“ ein, bietet der letzte Buchungsschritt beides an: den vollen Preis gleich mit Karte oder die Zahlung im Salon. Eine Anzahlung, die du oben festgelegt hast, gilt dabei weiter.
Wo ist mein Geld?
- Stripe zahlt auf dein Bankkonto aus, täglich oder wöchentlich – den Rhythmus stellst du bei Stripe ein
- Mit „Stripe-Dashboard“ auf der Seite „Zahlungen“ siehst du jede Zahlung, jede Auszahlung und jeden Beleg
- Slotora verwahrt dein Geld nie und nimmt keinen Anteil davon
Und an der Theke?
An der Theke brauchst du Stripe nicht. Jeder Termin hat eine „Zahlungsübersicht“, die den offenen Betrag ausrechnet, und dort trägst du Überweisungen ein. Eine Zahlung an der Theke – bar, mit Karte oder per QR-Code auf dem Handy der Kundin – erfasst Slotora in Deutschland und Österreich nicht. Den ganzen Ablauf beschreibt „Zahlung an der Theke: was Slotora festhält und was deine Kasse macht“.
Deutschland und Österreich: Anzahlung nach einem No-Show, Widerruf
Erscheint eine Kundin nicht oder sagt sie zu spät ab, verfällt ihre Online-Anzahlung nicht automatisch. Slotora hält sie fest, und du entscheidest am Termin: „Als Ausfallbetrag verrechnen“ – die Kundin erfährt das per E-Mail und kann nachweisen, dass dir kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist – oder „Anzahlung erstatten“. Triffst du 14 Tage lang keine Entscheidung, geht das Geld automatisch auf ihre Karte zurück. Solange eine Anzahlung so festgehalten wird, bucht Slotora keine Gebühr für die späte Absage obendrauf.
Dazu kommt das Widerrufsrecht: Wer online, telefonisch, per E-Mail oder per Nachricht bucht, kann 14 Tage lang widerrufen. Liegt der Termin innerhalb dieser 14 Tage, muss die Kundin beim Buchen ankreuzen, dass die Leistung vorher beginnen soll. Ein Widerruf ist nie eine späte Absage und kostet keine Gebühr. Alles Weitere steht in „Widerruf und Anzahlung: die 14-Tage-Regeln für deinen Salon“. Widerruf und Anzahlung
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