Osteopathie Termin online, mit langer Erstbehandlung und Wochen Abstand dazwischen
In der Osteopathie bucht niemand jede Woche. Die Erstbehandlung dauert eine Stunde, dann soll der Körper arbeiten, und die nächste Sitzung kommt in zwei, drei oder sechs Wochen. Ein Kalender, der das versteht, nimmt dir das Telefonieren zwischen zwei Patientinnen ab – und lässt dir alles, was zur Behandlung selbst gehört.
Für Selbstständige, die allein arbeiten — eine Person, ein Kalender.
0 € im Monat · 0 % Provision · keine Karte bei der Anmeldung · Geld kostet, was die KI für dich erstellt, und die AI-Telefonrezeption (spricht schon Deutsch, ist hier aber noch nicht buchbar)
Kostenlos registrierenHinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Rechtsvorschriften können sich ändern und die konkrete rechtliche Beurteilung hängt vom Einzelfall ab. Bei Bedarf sollte ein fachkundiger Rechts- oder Steuerberater hinzugezogen werden.
Was Slotora übernimmt und was bei dir bleibt
Bevor du irgendeine Software in deine Praxis lässt, willst du wissen, wo ihre Arbeit aufhört. Hier ist die Grenze, Zeile für Zeile.
Der Termin
Slotora:Die Patientin sieht deine freien Zeiten, wählt Erst- oder Folgebehandlung und schickt eine Anfrage. In Deutschland ist der Anfragemodus voreingestellt, du bestätigst also jede Buchung selbst.
Du:Ob du jemanden annimmst, entscheidest du – etwa weil die Beschwerden in eine ärztliche Abklärung gehören, bevor du behandelst.
Der Anamnesebogen
Slotora:Slotora stellt deine Fragen beim Buchen oder schickt das Formular per E-Mail vor dem Termin und hängt die Antworten an den Termin und an das Profil.
Du:Die Fragen schreibst du selbst, und die Antworten liest und bewertest du. Slotora gibt keinen Hinweis, ob etwas gegen eine Behandlung spricht.
Die Aufklärung
Slotora:Ein Formular kann ein Unterschriftsfeld haben. Die Unterschrift ist ein gezeichnetes Bild, keine qualifizierte elektronische Signatur, und es entsteht kein PDF.
Du:Aufklären musst du nach § 630e BGB mündlich und so rechtzeitig, dass die Patientin in Ruhe entscheiden kann. Unterschreibt sie Unterlagen dazu, bekommt sie eine Abschrift – die gibst du ihr.
Das Vorwissen
Slotora:Für Dinge, die du vor dem Behandeln wissen musst – Osteoporose, Blutverdünner, eine Schwangerschaft –, gibt es ein Vorsichtsfeld. Es steht rot am Profil und am Termin und wird an niemanden weitergegeben.
Du:Deine Befunde und den Behandlungsverlauf dokumentierst du in deinem eigenen System. Slotora ist nicht deine Patientenakte.
Das Geld
Slotora:Wenn du willst, verlangt die Buchung eine Anzahlung, die direkt auf dein eigenes Stripe-Konto geht, ohne Anteil für uns.
Du:Slotora ist keine Kasse und stellt keine Rechnungen aus. Deine Privatrechnung schreibst du in deinem eigenen Programm, als Ärztin nach GOÄ, als Heilpraktikerin meist nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker.
Die Erinnerung
Slotora:Ein oder zwei Tage vorher geht eine E-Mail an die Patientin, mit Uhrzeit, deinem Praxisnamen und dem Namen der Leistung. Eine SMS an deutsche Nummern geht heute nicht raus.
Du:Weil die Leistung in jeder Erinnerung steht, nennst du sie so, wie sie in einer fremden Inbox stehen darf – „Osteopathische Behandlung“ und nicht die Diagnose.
Wer in Deutschland osteopathisch behandeln darf
Einen eigenen Beruf „Osteopath“ mit eigenem Gesetz gibt es in Deutschland bis heute nicht. Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages fassen die Rechtslage so zusammen: Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf von 2015 darf Osteopathie uneingeschränkt nur ausüben, wer eine ärztliche Approbation oder eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz hat, denn sie ist Heilkunde.
Heilkunde heißt nach § 1 Abs. 2 HeilprG jede berufs- oder gewerbsmäßige Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen. Die Erlaubnis zur Physiotherapie genügt laut dem Urteil nicht, weil Osteopathie nicht zu dieser Ausbildung gehört – und zwar selbst dann nicht, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt.
Für Chiropraktik gibt es ebenso wenig ein eigenes Berufsgesetz; ob deine Behandlung Heilkunde ist, misst sich an derselben Definition. Slotora fragt bei der Anmeldung nach keiner Approbation und keiner Erlaubnis und prüft nicht, ob du behandeln darfst. Das bleibt deine Verantwortung und die deines Gesundheitsamts.
Und das Geld der Patientin: Osteopathie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, auch wenn sich manche Kassen freiwillig über ihre Satzung an den Kosten beteiligen. Welche Unterlagen deine Patientin dafür einreicht, besprichst du mit ihr – Slotora erstellt keine Bescheinigungen und schickt nichts an eine Krankenkasse.
Zwei, drei oder sechs Wochen Abstand
Leg zwei Leistungen an: eine Erstbehandlung mit sechzig Minuten und eine Folgebehandlung, etwa mit 45. Dahinter einen Puffer von zehn oder fünfzehn Minuten für deine Notizen und das Lüften – im Kalender belegt, aber nicht Teil dessen, was die Patientin bucht.
Den Abstand legst du mit einer Terminserie fest: alle ein bis acht Wochen, mit zwei bis zwölf Terminen, wenn du sie anlegst. Bucht die Patientin selbst online, kann sie bei einer Einzelleistung zwei bis acht Termine im gleichen Rhythmus wählen. Wer lieber nach jeder Sitzung neu entscheidet, wie es weitergeht, bucht den nächsten Termin einzeln, ein paar Wochen im Voraus – wie weit Patientinnen in die Zukunft buchen dürfen, stellst du ein; voreingestellt sind 90 Tage.
Eine eigene Kategorie für Osteopathie gibt es bei der Anmeldung nicht. Du wählst „Sonstiges“ und schreibst deine Leistungen selbst, mit deinen Namen und deinen Preisen.
Fällt eine Sitzung weg, weil jemand über den Link in der Bestätigung absagt, rückt die Lücke nicht automatisch nach. Wer sich für einen ausgebuchten Tag auf die Warteliste gesetzt hat, bekommt aber eine E-Mail, sobald dort eine passende Zeit frei wird, und die Erste, die bucht, bekommt sie. Bis wann online abgesagt werden darf, bestimmst du selbst; ab Werk sind es 24 Stunden vorher.
Den Anamnesebogen schreibst du auf Deutsch
Es gibt eine fertige Vorlage für eine medizinische Vorgeschichte, aber ihre Beschriftungen sind englisch. Für eine deutsche Praxis heißt das: Du legst deine Fragen selbst an, einmal, und sie gelten dann für jede Erstbehandlung. Zum Beispiel so:
- Hauptbeschwerde und seit wann (Freitext)
- Operationen und Unfälle der letzten Jahre (langer Freitext)
- Regelmäßige Medikamente (langer Freitext)
- Schwangerschaft (Ja/Nein) – nur sichtbar, wenn die Frage zutrifft
- Wurde die Beschwerde ärztlich abgeklärt? (Auswahl)
- Datum der letzten Untersuchung (Datum)
- Kenntnisnahme deiner Praxisbedingungen (Unterschrift)
Eine Frage kann von einer anderen abhängen; eine ausgeblendete Frage wird nicht gespeichert. Fragen, die nur einmal beantwortet werden müssen, überspringt Slotora bei wiederkehrenden Patientinnen. Ob das Formular schon bei der Buchung kommt oder als eigener Link per E-Mail, entscheidest du; der automatische Versand ist ausgeschaltet, bis du ihn einschaltest, und kommt dann 48 Stunden vor dem Termin. Ein Link gilt 30 Tage.
Fragen aus der Osteopathie- und Chiropraktikpraxis
Darf ich als Physiotherapeutin Osteopathie anbieten?
Nach dem Urteil des OLG Düsseldorf von 2015, wie es die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages wiedergeben, genügt die Erlaubnis zur Physiotherapie dafür nicht; nötig ist eine Approbation oder eine Heilpraktikererlaubnis. Slotora prüft das nicht – kläre es, bevor du die Leistung online stellst.
Kann ich Erst- und Folgebehandlung unterschiedlich lang machen?
Ja. Jede Leistung hat ihre eigene Dauer und ihre eigenen Puffer, also zum Beispiel sechzig Minuten für die Erstbehandlung und 45 für jede weitere.
Geht ein Rhythmus von drei Wochen?
Ja. Eine Terminserie kann jede bis jede achte Woche wiederholen. Du legst bis zu zwölf Termine an, die Patientin online bis zu acht.
Gibt es den Anamnesebogen auf Deutsch?
Nicht als fertige Vorlage – die medizinische Vorlage ist englisch beschriftet. Du schreibst deine Fragen auf Deutsch selbst, mit Freitext, Auswahl, Datum und Unterschrift.
Schreibt Slotora meine Rechnung nach GebüH oder GOÄ?
Nein. Slotora stellt keine Rechnungen aus und rechnet nicht mit Krankenkassen ab. Die Privatrechnung schreibst du in deinem eigenen Programm.
Was kostet Slotora für eine Osteopathiepraxis?
Kein Monatsbeitrag und kein Anteil an deinen Behandlungen. Bezahlt wird, was die KI für dich erstellt, und die Telefonannahme durch die KI – für Termine, Serien und Fragebogen brauchst du keins davon.
Teilst du dir die Räume mit Kolleginnen und soll eine Anmeldung für mehrere Behandelnde vergeben? Dieses Slotora ist ein Kalender für eine Person. Für eine Praxisgemeinschaft gibt es ein eigenes Angebot.
Arbeitet bei dir ein Team?
Wenn mehrere Leute in deinem Salon arbeiten und jemand anderes den Tag am Laufen hält, während du an der Kundin bist, ist das eine andere Aufgabe als ein Kalender — dafür gibt es ein eigenes Slotora.
Slotora for busy salons ansehenLeg deine Erstbehandlung und deine Folgebehandlung an
Zwei Leistungen, ein Fragebogen auf Deutsch, dein Rhythmus. Was zur Behandlung gehört – Aufklärung, Dokumentation, Rechnung –, bleibt bei dir.
