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Physiotherapie Online-Termin für Selbstzahler: Erstbefund, Serie, Hausbesuch

Wer mit einer ärztlichen Verordnung zu dir kommt, läuft weiter über deine Anmeldung und dein Abrechnungsprogramm – diesen Teil fasst Slotora nicht an. Hier geht es um die andere Hälfte deines Kalenders: die Läuferin, die ihr Knie vor dem Wettkampf anschauen lassen will, den Schreibtischmenschen mit dem festen Nacken, die Patientin, die nach ihrer letzten Behandlung auf eigene Rechnung weitermacht.

Für Selbstständige, die allein arbeiten — eine Person, ein Kalender.

0 € im Monat · 0 % Provision · keine Karte bei der Anmeldung · Geld kostet, was die KI für dich erstellt, und die AI-Telefonrezeption (spricht schon Deutsch, ist hier aber noch nicht buchbar)

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Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Rechtsvorschriften können sich ändern und die konkrete rechtliche Beurteilung hängt vom Einzelfall ab. Bei Bedarf sollte ein fachkundiger Rechts- oder Steuerberater hinzugezogen werden.

Ein Behandlungsverlauf, von der Anfrage bis zur Absage

Ein Selbstzahler-Verlauf hat in der Physiotherapie fast immer dieselbe Form: ein langer erster Termin, dann eine Reihe kürzerer im selben Rhythmus, manchmal einer davon zu Hause. So sieht dieser Verlauf aus, wenn die Patientin online bucht.

  1. Die Anfrage

    In Deutschland startet jedes neue Konto im Anfragemodus: Eine Online-Buchung ist zunächst eine Anfrage, die du bestätigst oder ablehnst. Bis du entschieden hast, bleibt der Platz bis zu 48 Stunden für sie reserviert. Wer seine Leute kennt, stellt später auf Sofortbuchung um; wer am Telefon vergibt, schaltet die Online-Buchung ganz ab und nutzt nur den Kalender.

  2. Der Erstbefund

    Der erste Termin dauert länger, weil du erst untersuchst und dann behandelst. Leg ihn als eigene Leistung an, etwa mit sechzig Minuten, und gib ihm einen Puffer danach, in dem du deine Befundnotizen schreibst. Der Puffer ist im Kalender belegt, die Patientin bucht und bezahlt ihn nicht. Fragen, die du vorher beantwortet haben willst – Beschwerden seit wann, Operationen, Sportart –, stellst du in einem Formular, das nur bei dieser Leistung erscheint.

  3. Die Serie

    Danach folgt der Rhythmus: einmal pro Woche, alle zwei Wochen, oder in größeren Abständen bis zu acht Wochen. Die Patientin kann beim Buchen eines Folgetermins gleich zwei bis acht Termine im selben Abstand anlegen. Du selbst legst bis zu zwölf an, zum Beispiel am Ende des Erstbefunds, solange sie noch vor dir sitzt. Für zusätzliche Minuten, etwa ein Tape am Ende, gibt es Zusatzleistungen mit eigener Dauer und eigenem Preis.

  4. Der Hausbesuch

    Eine Leistung kannst du als „Ich komme zum Kunden“ markieren. Dann fragt die Buchung nach der Adresse, und die Adresse steht in den E-Mails zum Termin. Eine eigene Fahrzeitberechnung gibt es nicht: Den Weg planst du über die Puffer davor und danach ein, bis zu vier Stunden je Seite. Und wenn du Hausbesuche nur dienstags machst, ist die Leistung eben nur dienstags buchbar.

  5. Die Absage

    Jede Bestätigung enthält einen Link, über den die Patientin absagt oder verschiebt, bis zu einer Frist, die du festlegst – voreingestellt sind 24 Stunden. Wird dadurch an einem ausgebuchten Tag etwas frei, bekommen bis zu 25 Wartende, deren Leistung passt, eine E-Mail. Wer zuerst bucht, hat den Platz; reserviert wird nichts. Erinnerungen gehen per E-Mail raus, eine SMS an deutsche Nummern verschicken wir heute nicht.

Was Slotora in deiner Praxis nicht ist

Nicht deine Patientenakte

§ 630f BGB verlangt eine Behandlungsdokumentation mit Anamnese, Befunden, Therapien und ihren Wirkungen, aufbewahrt zehn Jahre nach Abschluss der Behandlung. Die Notiz am Kundenprofil in Slotora ist dafür nicht gebaut und nicht gedacht. Deine Dokumentation bleibt in dem System, in dem sie heute ist.

Keine Verordnungen, keine Kassenabrechnung

Slotora liest keine Verordnung, prüft keine Fristen und rechnet nichts mit einer Krankenkasse ab. Heilmittel an gesetzlich Versicherte geben nach § 124 SGB V zugelassene Leistungserbringer ab, und diese Abrechnung läuft nicht über uns.

Keine Kasse, kein Rechnungsprogramm

Slotora ist keine Kasse und schreibt in Deutschland auch keine Rechnungen. Was du am Empfang kassierst und welche Privatrechnung du ausstellst, gehört in deine eigenen Programme. Eine Anzahlung vorab kann über dein eigenes Stripe-Konto laufen, ohne Anteil für uns.

Kein Ort für die ganze Krankengeschichte

Für das, was du vor jeder Behandlung wissen musst – ein Blutverdünner, eine frische Operation, ein Herzschrittmacher –, gibt es ein eigenes Vorsichtsfeld. Es steht rot im Profil und am Termin und geht nirgendwohin, auch in keine KI-Anfrage. Namen und Kontaktdaten verarbeiten die KI-Funktionen dagegen schon, wenn du sie nutzt. Die Datenbank liegt in London, die App läuft bei einem Hosting-Anbieter aus den USA; ob das zu deiner Praxis passt, entscheidest du.

Wer ohne ärztliche Verordnung behandeln darf

„Physiotherapeutin“ ist eine geschützte Berufsbezeichnung: Führen darf sie nur, wer die Erlaubnis nach § 1 MPhG hat. Das ist dein Abschluss, nicht deine Freiheit, jede Patientin direkt zu behandeln.

Das Bundesverwaltungsgericht hat 2009 entschieden, dass eine Heilpraktikererlaubnis auf die Physiotherapie beschränkt werden kann. Ohne eine solche sektorale Erlaubnis arbeitest du als Physiotherapeutin auf ärztliche Verordnung. Heilkunde ist nach § 1 Abs. 2 HeilprG jede berufsmäßige Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden.

Für deinen Online-Kalender heißt das: Wer keine sektorale Erlaubnis hat, sollte die Selbstzahler-Leistungen so zuschneiden und benennen, dass klar ist, was gemeint ist – ein Präventionstraining ist etwas anderes als die Behandlung einer frischen Verletzung. Wo genau die Grenze verläuft, klärst du mit deinem Berufsverband oder dem Gesundheitsamt. Slotora prüft keine Erlaubnis und fragt nicht danach, was du behandeln darfst.

Eine eigene Kategorie gibt es nicht

Bei der Anmeldung wählst du eine Branche, und Physiotherapie steht nicht auf der Liste. Du meldest dich unter „Sonstiges“ an. Dort schlägt Slotora nur allgemeine Termine vor – Erster Termin, Folgetermin, Hausbesuch –, die du umbenennst oder löschst, und schreibst deine eigenen Leistungen: Erstbefund, Folgebehandlung, Sportphysio-Check, Hausbesuch, Präventionstraining. Das ist schnell erledigt und hat den Vorteil, dass jede Leistung so heißt, wie du sie in deiner Praxis nennst.

Fragen aus der Physiotherapiepraxis

Kann ich nicht auch die Patientinnen mit Verordnung über Slotora laufen lassen?

Eintragen kannst du jeden Termin, aber Slotora kennt keine Verordnung, keine Behandlungsanzahl auf dem Schein und keine Fristen. Für diese Patientinnen bleibt dein bisheriges Praxisprogramm zuständig.

Wie richte ich einen längeren Erstbefund ein?

Als eigene Leistung mit eigener Dauer, zum Beispiel sechzig Minuten, und einem Puffer danach für deine Notizen. Folgebehandlungen legst du als zweite, kürzere Leistung an.

Können Patientinnen eine wöchentliche Serie selbst buchen?

Ja, bei einer Einzelleistung können sie zwei bis acht Termine im selben Abstand buchen, wöchentlich bis alle acht Wochen. Du selbst kannst bis zu zwölf Termine auf einmal anlegen.

Geht auch der Hausbesuch?

Ja. Markiere die Leistung mit „Ich komme zum Kunden“, dann fragt die Buchung nach der Adresse. Die Anfahrt planst du über Puffer vor und nach dem Termin ein.

Ersetzt Slotora meine Behandlungsdokumentation?

Nein. Die Dokumentationspflicht nach § 630f BGB erfüllst du in deinem eigenen System. Slotora ist ein Buchungskalender und keine Patientenakte.

Geht die Erinnerung nicht auch per SMS?

Nein, SMS an deutsche Nummern sind heute nicht möglich. Erinnerungen gehen per E-Mail, zu Zeitpunkten, die du wählst – bis zu sechs pro Termin.

Was kostet das für eine Einzelpraxis?

Kalender, Buchungsseite, Serien und Erinnerungen kosten nichts im Monat, und von deinen Behandlungen nehmen wir keinen Anteil. Geld kosten die beiden Extras aus der Preiszeile oben, und keins davon brauchst du für deinen Kalender.

Arbeitet ihr zu dritt oder zu fünft, mit einem Kalender pro Therapeutin und einer Anmeldung, die für alle vergibt, dann ist dieses Slotora nicht das Richtige: Es ist für eine Person mit einem Kalender gebaut. Für Praxen mit Team gibt es ein eigenes Produkt.

Arbeitet bei dir ein Team?

Wenn mehrere Leute in deinem Salon arbeiten und jemand anderes den Tag am Laufen hält, während du an der Kundin bist, ist das eine andere Aufgabe als ein Kalender — dafür gibt es ein eigenes Slotora.

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Leg deinen Erstbefund und deine Folgebehandlung an

Zwei Leistungen, ein Rhythmus, deine Öffnungszeiten. Der Teil deiner Praxis, der über Verordnungen läuft, wandert nicht zu uns; Slotora übernimmt die Selbstzahlerinnen.

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