Wenn Kundinnen ihren Termin selbst absagen oder verschieben
In jeder Bestätigungs-E-Mail steckt ein Link: Damit verschiebt die Kundin ihren Termin bis zu deiner Frist und sagt ihn bis zum Beginn ab – ohne dich anzurufen.
Jede Bestätigungs-E-Mail enthält einen persönlichen Link. Er öffnet die Buchung der Kundin; dort sagt sie den Termin ab oder legt ihn auf eine andere freie Zeit, ohne dich anrufen zu müssen. In Deutschland und Österreich findet sie dort innerhalb der 14-tägigen Frist außerdem den Knopf „Vertrag widerrufen“.
Die Frist legst du fest
Verschieben kann die Kundin über den Link bis zu deiner Stornofrist – 24 Stunden vor dem Termin, solange du nichts änderst. Eingestellt wird sie unter „Einstellungen“ → „Buchungsregeln“ als „Stornofrist (Stunden)“. Ist die Frist vorbei, bietet die Seite kein Verschieben mehr an, absagen geht aber bis zum Beginn; verlangst du eine Gebühr für kurzfristige Absagen, steht sie dort, bevor die Kundin bestätigt. Hast du eine solche Gebühr festgelegt, endet das Verschieben spätestens, wenn ihr Zeitfenster beginnt – falls das früher ist als deine Stornofrist.
Was passiert, wenn sie den Link nutzt
- Der Termin wandert in deinem Kalender sofort an die neue Stelle oder verschwindet, und du bekommst eine Benachrichtigung
- Eine abgesagte oder verschobene Zeit gilt als frei – wer dafür auf der Warteliste steht, erfährt davon
- Sagt sie früh genug ab – außerhalb der Stunden, in denen du laut „Zahlungen“ die Anzahlung behältst –, geht eine Online-Anzahlung automatisch an sie zurück
Kurzfristige Absagen
Hast du eine Gebühr für kurzfristige Absagen festgelegt, wird eine Buchung, die innerhalb dieses Fensters abgesagt wird, damit auf der beim Buchen hinterlegten Karte belastet. Das Fenster stellst du unter „Zahlungen“ ein („Späte-Storno-Fenster (Std.)“), getrennt von der Stornofrist.
In Deutschland und Österreich
- Hat die Kundin online angezahlt und sagt innerhalb deiner Frist ab, wird die Anzahlung festgehalten, nicht automatisch einbehalten. Du entscheidest an der Buchung: „Als Ausfallbetrag verrechnen“ oder „Anzahlung erstatten“. Ohne Entscheidung geht sie nach 14 Tagen von selbst zurück, und solange sie festgehalten wird, kommt keine automatische Gebühr dazu
- Die Absage-Seite beschreibt die Gebühr als pauschalierten Schadensersatz, der nur fällig wird, wenn du den Termin nicht anderweitig vergeben kannst; die Kundin darf einen geringeren Schaden nachweisen
- Ein Widerruf innerhalb der 14 Tage ist keine kurzfristige Absage – dafür gibt es nie eine Gebühr, auch nicht kurz vor dem Termin
- In Österreich bucht die Automatik keine Gebühr in Höhe des vollen Preises ab; die verlangst du von Hand und mit einer Begründung nach § 27a KSchG
- Ausführlich erklärt das der Ratgeber „Widerruf und Anzahlung: die 14-Tage-Regeln für deinen Salon“
Verwandte Anleitungen
Kartenzahlung: Stripe Schritt für Schritt einrichtenZahlung an der Theke: was Slotora festhält und was deine Kasse machtRechnungen an Xero schicken: Einrichtung in Deutschland und ÖsterreichKommst du nicht weiter?
Schreib uns — ein Mensch hilft dir bei der Einrichtung, kostenlos wie alles andere.
Support kontaktieren